Am vergangenen Montag (26.09) stand eine kleine Wanderung imOrtsstellengebiet auf dem Plan. Da sich eine Wanderung auch gut mitetwas Orientierung verbinden lassen kann, nutzten wir die Gelegenenheitum vor und während der Wanderung auch intensiv mit der OrientierungsappLocus Map zu üben und auch einige auftretende Fragen rund um dieTrackingfunktion und das Teilen des Standortes zu klären. Insbesonderedie Trackingfunktion hat sich für uns bisher bewährt, da es im Falleeines Einsatzes für die Einsatzleitung sehr wichtig genau zu wissen, wosich sie Einsatzkräfte aufhalten. Die Wanderung selbst führte uns vomSennewiesparkplatz durchs Naturschutzgebiet über wenig bekannte Wegenach Furx und um den Ausblick herum wieder zurück zum Ausgangspunkt.Solche Wanderungen sind für uns immer wieder eine Möglichkeit das Wissenum unser Einsatzgebiet zu vertiefen und für manche unbekannte Wegekennenzulernen. Zurück im Heim gab wurde noch die Gelegenheit genutzt,bei einer gemütlichen Jause noch weiter über Wege und Orientierung zudiskutieren.

 

Bericht: Bernhard Barbisch

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Am Montag den 12.09. sind wir nach der Sommerpause mit einer gemütlichenEinsatzübung wieder gestartet. Übungsannahme waren zwei verletzteWanderer im Bereich der Kesselschlucht am Ratzbach. Da zum Zeitpunkt derAlarmierung der genaue Unfallort noch nicht bekannt war, musst dieÜbungsleitung erst noch eine Suchaktion organisieren. Es wurden dreiGruppen gebildet, welche den Ratzbach über drei unterschiedliche Wegeabsuchten. Die mittlere Gruppe konnte sehr bald Kontakt zu einem derbeiden Wanderer aufnehmen und mit der Erstversorgung beginnen. In derZwischenzeit wurden die anderen Gruppen zum Übungsort gebracht undkonnten mit der eigentlichen Rettung und dem Abtransport beginnen. Trotzeiniger nasser Füsse (der Ratzbach führte schliesslich Wasser) und derinzwischen herrschenden Dunkelheit konnten die beiden Verletztenschliesslich erfolgreich zurück zu den Einsatzfahrzeugen gebrachtwerden. Nach dem Trockenlegen und Säubern der Ausrüstung und derAbschlussbesprechung ließen wir dann den Abend mit etwas zu Essen undeinem gemütlichen Hock ausklingen.

Bericht: Bernhard Barbisch

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Heute möchten wir euch zwei nützlich Faustformeln vorstellen, damit die geplante Bergtour auch richtig Spaß macht und alle wieder sicher nach Hause kommen!

 

PEAK Bergcheck

Der Kurz-Check mit konkreten Handlungsempfehlungen soll Wanderfreudige dafür sensibilisieren, wie sie eine passende Route auswählen, planen, sich richtig ausrüsten und im Gebirge sicher verhalten. 

PEAK steht für

P wie Planung / Was habe ich vor?

E wie Einschätzung / Ist diese Wanderung für mich geeignet?

A wie Ausrüstung / Habe ich das Richtige dabei?

K wie Kontrolle / Bin ich noch gut unterwegs?

Diese Planungshilfe unterstützt sie bei der Planung und Durchführung ihrer Bergtour.

Detailiertere Informationen können sie auf der Homepage der Bergrettung Vorarlberg finden unter diesem Link:

https://www.bergrettung-vorarlberg.at/teaser-menue/tipps/peak-bergcheck

 

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Der Wetterbericht hatte für den Abend Starkregen und schwere Unwetter vorausgesagt. Waren hier die besten Bedingungen für eine Canyoning-Einsatzübung gegeben? Ja oder Nein? Ja, weil es genau die Wetterverhältnisse sind, wo wir zu Einsätzen ausrücken müssen, da die Kameraden der Flugrettung am Boden bleiben müssen. Ja, weil es die Einsatzleitung vor zusätzliche Herausforderungen in der Einsatzführung stellt und ja, weil wir die Risikoeinschätzung zur Durchführung um einige Variablen erweitern mussten.

Für die Übungsannahme wurden wieder zwei Szenarien berücksichtigt, damit nicht nur die Canyoningretter, sondern auch die Bergretter an Land ausreichend gefordert waren. Die Annahme war die Verletzung eines Canyoninggehers durch Steinschlag. Der Steinschlag wurde durch die Notlandung eines Paragliders ausgelöst, der nun hilflos in einem Baum direkt oberhalb der Schlucht hing.

Die verletzte Canyonautin Gaby wurde rasch durch 2 Bergretter der „Landmannschaft“ aufgefunden und erstversorgt. Ihr, etwas durch den Wind geratene, Begleiter Christian wetterte sogleich über den Unfallverursacher, der erst durch mehrfaches Gestikulieren über der Schlucht baumelnd entdeckt wurde. Leider gibt es keinen Fotobeweis der Gesichtsausdrücke der beiden Bergretter bei Erkennen der Lage. Die Aufgabenteilung zwischen Canyoningrettern und Landmannschaft war allerdings rasch gegeben und die Übung nahm Fahrt auf.

In der Schlucht wurden die Rankler Canyoningretter tatkräftig durch die Kameraden der Wasserrettung und den Kameraden der Ortsstelle Dornbirn mit der Canyoningtrage unterstützt. Auftrag für die Schluchtenmannschaft war der Transport bis zum Ende der Canyoningtour der verletzten Person mit der Canyoningtrage.

Die Landmannschaft hatte die Aufgabe den verunglückten Paraglider zu bergen und abzutransportieren. Entgegen realen und einfacheren Lösungsansätzen wurde die Bergung durch den mühsamen Aufbau einer Seilbahn zur Bergung erschwert, der vom Übungsorganisator „vorgegeben“ wurde.

Von Zeit zu Zeit erfolgten durch die Einsatzleitung die Statusabfrage und die mahnende Rückmeldung, wieviel Zeit noch bis zum „Weltuntergang“ blieb. Sowohl die Landmannschaft als auch die Canyoning-Mannschaft schafften die Lösung der gestellten Aufgaben fast punktgenau, als der Himmel seine Schleusen öffnete und die natürliche Beleuchtung die Stirnlampen obsolet machte.

Durchnässt, stark verschmutzt und etwas müde konnte rasch das Einrücken zur Nachbereitung ins Bergrettungsheim Rankweil angetreten werden. Der Rest der Canyoning-Mannschaft half noch in Zwischenwasser durch Öffnen von Straßenabflüssen eine Überflutung zu verhindern und traf im Anschluss ebenfalls wohlbehalten im Depot ein.

Vielen Dank den mitwirkenden OpferdarstellerInnen, den Kameraden der OS Dornbirn und Wasserrettung Feldkirch und Dornbirn, dem Gebietsstellenleiter Walgau, der sich die Übungsteilnahme nicht nehmen ließ und allen BergretterInnen, die die letzte Übung vor der Sommerpause einen Erfolg werden ließen.

 

Bericht: Martin Burger

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Wir möchten euch gerne auf folgende mögliche Problematik bei Pieps - Geräten hinweisen.
Genauere Details und Hinweise auf die betroffenen Geräte könnt ihr hier finden:
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